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Südafrikanische Botschaft
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Pressespiegel, Südafrika, Topnews

17. November 2014

Südafrika stärkt Kampf gegen HIV

Minister im Präsidialamt, Jeff Radebe, zu Südafrikas Engagement im Gesundheitswesen

Pretoria/Frankfurt, 14. November 2014 – Jeder Kampf hat einen entscheidenden Moment, an dem sich seine Richtung ändert. Der weltweite Kampf gegen HIV/Aids erreichte seinen Wendepunkt im Jahr 2000 auf der 13. Welt-Aids-Konferenz im südafrikanischen Durban.

Die Konferenz war maßgeblich daran beteiligt, die Aufmerksamkeit der Welt auf die Auswirkungen von HIV/Aids in Subsahara-Afrika zu lenken und änderte so den Krankheitsverlauf auf dem ganzen Kontinent. Aufgrund der darauffolgenden Diskussionen gilt die Konferenz bis heute als Meilenstein.

2016 wird die Welt-Aids-Konferenz erneut im südafrikanischen Durban stattfinden. Südafrika erhält dann die Möglichkeit, die bahnbrechende Konferenz von 2000 zu wiederholen.

Zur Bekanntgabe Südafrikas als Gastgeber der Welt-Aids-Konferenz 2016, erklärte der südafrikanische Vize-Präsident Cyril Ramaphosa: „In Südafrika leben weltweit die meisten mit HIV infizierten Menschen. Unser Land stellt das weltweit größte Behandlungsprogramm bereit, mehr als 2,7 Millionen Menschen erhalten antiretrovirale Medikamente.“

In kurzer Zeit haben wir eine schwierige Situation in eine weltweite Erfolgsgeschichte umgewandelt. Aktivisten, Nichtregierungsorganisationen, religiöse und traditionelle Institutionen waren an diesem Erfolg beteiligt.

Unsere Initiativen gegen HIV/Aids wurden von den Vereinten Nationen lobend anerkannt. Die Zahl der Menschen, die infolge von HIV gestorben sind, ist von 300.000 in 2010 auf 270.000 in 2011 zurückgegangen. Zusätzlich ging die Zahl der Neuansteckungen um 50 Prozent zurück. Waren es in den 1990er Jahren noch 700.000, verringerte sich die Zahl bis 2011 auf 350.000 Menschen.

Bekenntnis zum 90-Prozent-Ansatz

Trotz dieses Fortschritts können wir es uns nicht erlauben, selbstgefällig zu werden. Neue HIV-Infektionen und das damit assoziierte Stigma, fordern uns fortlaufend heraus. Die Regierung hat deshalb mit der Verpflichtung zum 90-Prozent-Ansatz auf der diesjährigen Welt-Aids-Konferenz den Kampf gegen Aids wieder belebt.

Die Konferenz in Melbourne legte als weltweite Vorgabe fest, dass 90 Prozent der Menschen über ihre HIV-Infektion informiert sein sollen. Außerdem sollen 90 Prozent der Betroffenen, denen eine Behandlung zusteht, diese auch erhalten. 90 Prozent dieser Behandlungen sollen Viren unterdrücken.

Um unsere Verpflichtung zu erfüllen, werden wir die Anzahl der Südafrikaner, die jährlich getestet werden, erhöhen und sicherstellen, dass alle positiv getesteten eine Behandlung erhalten. Ab 2015 werden alle schwangeren Frauen, die positiv auf HIV getestet wurden, lebenslang behandelt, ungeachtet ihres CD4-Statuses. Auch alle HIV-positiven Patienten werden ab einem CD4-Status von weniger als 500 behandelt. Unser Behandlungsprogramm wird von starken Präventionsmaßnahmen begleitet.

Unser Ziel ist es, dass es keine weiteren HIV- und Tuberkuloseinfektionen gibt, keine weiteren Mütter HIV an ihre Säuglinge übertragen, keine weiteren Menschen an den Folgen von HIV und Tuberkulose sterben und dass das Stigma verschwindet. Dieses Ziel ist erreichbar und wir sollten versuchen, dort hinzugelangen.

Brand South Africa

Jana Luthe
Hill Knowlton Strategies GmbH
Darmstädter Landstraße 112
60598 Frankfurt am Main
Telefon:0699736229

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