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Topnews, Press, FIFA World Cup 2010

07. September 2009

Pressemitteilung: Südafrikanisches Fußball-Wochenende - Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Fußball WM 2010 in Südafrika – Motor für Entwicklung und Partnerschaft“ am Vorabend des Freundschaftsspieles gegen Deutschland

DFB-Präsident Theo Zwanziger mit dem Botschafter der Republik Südafrika Sonwabo Funde

Berlin, 6. September 2009. In 277 Tagen beginnt die FIFA Fussball WM 2010 in Südafrika, aber schon jetzt spielte das Mega-Event eine große Rolle bei einer Reihe von Veranstaltungen und Begegnungen im Umfeld des Freundschaftsspiels Deutschland gegen die Republik Südafrika in Leverkusen. Während seines Gesprächs mit DFB-Präsident Theo Zwanziger, sagte der Botschafter der Republik Südafrika S.E. Sonwabo Funde: „Wir Südafrikaner freuen uns auf die Teilnahme der deutschen Mannschaft im kommenden Jahr in unserem Land und wünschen dem DFB-Team alles Gute für die noch ausstehenden Qualifikationsspiele.“

Bereits am Freitagabend kamen auf Einladung des Nordrhein-Westfälischen Ministers für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet und des Botschafters der Republik Südafrika, S.E. Sonwabo Funde knapp 200 Persönlichkeiten und Vertreter zahlreicher Organisationen zusammen, um sich über Programme und Projekte zu informieren, die das sportliche Großereignis im kommenden Jahr zum Anlass nehmen, die weitere Entwicklung der südafrikanischen Gesellschaft und Wirtschaft voran zu treiben. Sowohl die bilaterale Zusammenarbeit als auch die Aktivitäten des nordrhein-westfälischen Mpumalanga Forums gewürdigt. Neben den beiden Gastgebern nahmen weitere Experten an einer Podiumsdiskussion teil and erörterten den Zusammenhang zwischen Sport und Entwicklung. Minister Laschet bemerkte „Ich wünsche Südafrika die positive Erfahrung, die Deutschland im Jahr 2006 machen konnte, dass unterschiedliche Kulturen im Gastgeberland geeint wurden.“

Einig waren sich die Teilnehmer über die Bedeutung der WM für das Land am Kap, so sagte der südafrikanische Botschafter Sonwabo Funde: „Die FIFA Fussball-WM eröffnet uns die Möglichkeit unsere Landsleute unabhängig von Ihrer Volkszugehörigkeit und Hautfarbe zusammen zu bringen.“

Der ebenfalls anwesende südafrikanische Tourismusminister Marthinus van Schalkwyk hob den Investitionsschub durch die erste Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent hervor: „Die Investitionen der öffentlichen Hand in die Infrastruktur auf den Gebieten des Verkehrs- und Transportwesens, die Energiegewinnung und Telekommunikation, sowie im Sportstättenbau belaufen sich auf rund fünf Milliarden Euro. Die Privatwirtschaft investiert weitere 2,5 Milliarden in Hotels und in die touristische Infrastruktur in Südafrika.“

Der deutsche Botschafter in Pretoria Dieter Haller, der ebenfalls an der Diskussion teilnahm, ergänzte: „Südafrika ist ein sehr dynamisches Land, dass wir differenzierter als bisher kommunizieren und betrachten sollten, denn auch für Deutschland eröffnen sich dort große Chancen.“

Für das in Südafrika aktive Hilfswerk Misereor sagte der Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon: „Sport und Entwicklung gehören zusammen, es sind zwei Seiten derselben Medaille.“

Über die Perspektive für den Fußball sprach Horst R. Schmidt, DFB Schatzmeister und FIFA-Berater: „Südafrika muss vorbereitet sein, damit die Entwicklung des Fußballs auch nach dem Abpfiff des Turniers am 11. Juli 2010 weiter gehen kann.“

Informationsreihe fortgesetzt
Fünf Veranstaltungen an denen bereits über 500 Multiplikatoren und Medienvertreter teilgenommen haben, fanden bereits in der Berliner Botschaft statt. Bei der Auftaktveranstaltung am 27. Mai 2008 lagen die inhaltlichen Schwerpunkte auf der bilateralen Zusammenarbeit Südafrikas mit Deutschland sowie dem Thema Sicherheit. Ein wichtiges Element bildeten die Präsentationen der Projekte deutscher Partner, welche die WM als Katalysator für eine nachhaltige Entwicklung in Südafrika und in weiteren afrikanischen Staaten nutzen. Vertreten waren: das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung) gGmbH, die streetfootballworld gGmbH. Über die aktuellen und zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen anlässlich der 2010 FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, informierte der stellvertretende Polizeichef Südafrikas, André Pruis.

Hochkarätige Experten
Die zweite Informationsveranstaltung beschäftigte sich mit den Themen Transport und Infrastruktur sowie dem aktuellen Stand der Vorbereitungen auf die FIFA WM 2010 im Allgemeinen. Mit Dr. Danny Jordaan, dem Haupt-Geschäftsführer des südafrikanischen Organisationskomitees, dem DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt in seiner Funktion als Berater für die FIFA WM 2010, konnten hochkarätige Redner für die Veranstaltung gewonnen werden. Das offizielle Maskottchen Zakumi hatte bei dieser Gelegenheit in der Botschaft seinen ersten Auftritt außerhalb Südafrikas.

Die dritte Veranstaltung befasste sich mit den Themen „Football for Hope“ bzw. „20 Centres for 2010“, worüber der Leiter der FIFA-Abteilung für Soziale Verantwortung, Federico Addiechi gemeinsam mit Jürgen Griesbeck, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der streetfootballworld gGmbH berichtete.

An der vierten Informationsveranstaltung nahmen Willy Lemke, UN-Sonderbeauftragter für Sport sowie Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und diskutierten mit weiteren Experten die Chancen und Herausforderungen Nachhaltiger Entwicklung im Kontext der FIFA WM 2010.

Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu äußerte sich bei der fünften Veranstaltung vor wenigen Wochen zu den positiven Auswirkungen der WM auf die südafrikanische Gesellschaft und Prof. Dr. Wolfgang Maennig von der Universität Hamburg zu den erwarteten positiven mittel- und langfristigen Effekten für Wirtschaft.

Bildunterschrift: DFB-Präsident Theo Zwanziger mit dem Botschafter der Republik Südafrika Sonwabo Funde (Foto: Südafrikanische Botschaft, steht zum honorarfreien Abdruck zur Verfügung.)

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