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Südafrika in Deutschland, Topnews, Pressespiegel

29. August 2022

Verleihung der Goethemedaille 2022 an Frau Tali Nates

Am 28. August, dem Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes, ehrte das Goethe-Institut in Weimar vier Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben: Die Präsidentin des Goethe-Instituts, Carola Lentz, verlieh die Goethe-Medaille 2022 an den bildenden Künstler Mohamed Abla, der dem Publikum in aller Welt mit seinen Werken die ägyptische Gesellschaft nahebringt und sich seit Jahrzehnten für Verständigung, Diversität und Meinungsfreiheit einsetzt. Die Historikerin Tali Nates wurde ausgezeichnet, die mit dem „Johannesburg Holocaust & Genocide Centre“ einen zentralen Ort der Erinnerung in Südafrika schuf, der sich Kontinente übergreifend mit Gewaltstrukturen befasst. Außerdem ehrte die Goethe-Medaille 2022 Nimi Ravindran und Shiva Pathak vom Sandbox Collective aus Indien, in ihrer künstlerischen Arbeit setzen sie sich kritisch mit Konzepten von Identität und Inklusivität auseinandersetzen und beziehen Stellung gegen nationalistische, religiöse und fundamentalistische Politik.  

Die festliche Preisverleihung fand in der Kleinen Weimarhalle (Unesco-Platz 1) statt. Außenministerin Annalena Baerbock nahm an dem Festakt teil und hielt ein Grußwort, ebenso Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff und Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar. 

Die Laudationes auf die Preisträger*innen hielten der Schriftsteller und Übersetzer Stefan Weidner auf Mohamed Abla, die EU-Sonderbeauftragte für das Horn von Afrika und Konfliktforscherin Annette Weber auf Tali Nates und die Kommunikationsberaterin und Moderatorin Prasanna Oommen auf Nimi Ravindran und Shiva Pathak vom Sandbox Collective. Die Deutsche Welle zeigte in Kooperation mit dem Goethe-Institut produzierte Filmporträts der Preisträger*innen. Und die Hochschule für Musik Franz Liszt gestaltet das Musikprogramm. 

Bildrecht: Goethe-Institut

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