Newsletter - April 2009
30. März 2009
Heilung durch Dialog
Infolge der fremdenfeindlichen Ausschreitungen, die 2008 in Südafrika stattgefunden haben, hat die Nelson Mandela Foundation eine Initiative zur Förderung des Friedens in problembelasteten Gemeinden gestartet. Mit dem Projekt ist im Januar 2009 in Yeoville, Johannesburg, begonnen worden. Danach wurden 14 weitere Gemeinden mit einbezogen, in denen Südafrikaner und Migranten leben. Unterstützt wird die Foundation hierbei von Black Sash, dem Südafrikanischen Roten Kreuz und anderen Organisationen.
Der Dialog in den traumatisierten Gemeinden konzentriert sich auf die zugrunde liegenden Ursachen der Ausschreitungen sowie die Art und Weise, wie die Menschen den Folgen begegnen. Die Idee ist, im Wege des Dialogs eigene Lösungen zu finden, bevor externe Partner hinzugezogen werden.
Das Ziel ist eine Heilung der Konflikte. Einen Teil hiervon bildet bereits der Weg des gemeinsamen Aufarbeitens. Der Community-Dialog wird auch als eine Maßnahme gesehen, die demokratische Teilhabe auf lokaler Ebene in diesen Gemeinden wieder aufzubauen.
Quelle: www.businessday.co.za, „Mandela foundation to tackle scourge of xenophobia“, 10. 2.09
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