Newsletter - Februar 2009
02. Februar 2009
Tourismus - grün und fair
In Südafrika gibt es zahlreiche touristische Projekte, die fair und nachhaltig sind und die Bevölkerung, Natur und Kultur unterstützen. Viele Tourismusunternehmen setzen umweltfreundliche Maßnahmen um, die so wenig wie möglich in die Ökosysteme eingreifen.
Am 13. Juni 2002 wurde das "Fair Trade in Tourism SA"-Handelszeichen ins Leben gerufen - und damit erstmals in der Geschichte der Fair Trade-Bewegung ein Handels- oder Markenzeichen im Bereich des Tourismus geschaffen. „Fairer Handel im Tourismus Südafrika“ verleiht das FTTSA Handelszeichen der Non-Profit Organisation an Touristikunternehmen, die strenge Richtlinien einhalten müssen. Dazu gehören:
- Faire Gehälter und Arbeitsbedingungen, faire Transaktionen, Einkäufe und Sozialabsicherung;
- Sozialverträglichkeit und ethisch verantwortungsvolle Unternehmensführung;
- die Respektierung von Menschenrechten, Kultur und Umwelt.
Die Menschen des Landes sollen also tatsächlichen Nutzen aus dem Tourismus ziehen.
Die Aufnahmekriterien für die Tourismusbetriebe sind streng. Zum Netzwerk von FTTSA gehören ungefähr 40 Tourismusanbieter, Lodges und Camps von einfach bis luxuriös. Insgesamt soll der Tourismus für die Bevölkerung der Region integrativer gestaltet werden. Dies wird durch Community-Projekte erreicht, die der Bevölkerung vor Ort die Chance bieten, in die Tourismusentwicklung eingebunden zu werden und davon zu profitieren.
Ein Beispiel für gemeindeeigenen Tourismus ist die Phumulani Lodge am Eingang zum Krüger-Nationalpark. Das Gemeinschaftsprojekt des Mdluli-Volks, das 2005 von FTTSA als sozialverantwortliches Tourismusprojekt ausgezeichnet wurde, begann als eine der ersten Lodges, erfolgreich gegen das Problem der Wanderarbeit in wirtschaftlich schwachen Regionen anzukämpfen.
Die Grootbos Lodge im privaten Grootbos-Naturreservat gilt mit ihren Sozialprojekten als besonders vorbildhaft. Die Initiativen „Green Futures College“ und „Spaces for Sport“ sollen vor allem jungen Menschen eine Perspektive bieten. Grootbos wurde bereits mehrfach für sein Engagement im Sozial- und Umweltbereich ausgezeichnet.
Quellen:
Pressemitteilung von South African Tourism, 18. November 2008.
S.a.: |+| www.southafrica.netund: |+| www.southafrica.net/index_de.html(deutschsprachige Informationen). Fair Trade in Tourism South Africa: |+| www.fairtourismsa.org.za/languages_german.html. Siehe auch die Internetverknüpfungen der Reisebüros, die mit FTTSA zusammenarbeiten.
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