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DFA - Auswärtiges Amt

Zielsetzung der südafrikanischen Regierung ist es, durch die Erzeugung von Wohlstand und Sicherheit allen Bürgern ein besseres Leben zu ermöglichen. Die Zielsetzungen der südafrikanischen Außenpolitik sind daher im Wesentlichen eine Projektion der innenpolitischen Notwendigkeiten des Landes nach außen.
 
Die Zielsetzungen der südafrikanischen Außenpolitik:
- Förderung des Demokratisierungsprozesses und der Wahrung der Menschenrechte
- Verhinderung bzw. friedliche Lösung von Konflikten
- Förderung nachhaltiger Entwicklung und Bekämpfung der Armut


Südafrikas Führungsrollen bei der Verfolgung der außenpolitischen Zielsetzungen beinhaltet:

  1. Vorsitz der blockfreien Bewegung (Non-aligned Movement/NAM) von 1998 – 2000, des Commonwealth von 2000 bis 2001 und der Organisation für afrikanische Einheit (Organisation of African Unity/OAU) 2002
  2. Gastgeber des Weltgipfels der Vereinten Nationen (UN) über nachhaltige Entwicklung (WSSD) 2002
  3. Vorsitz der neu gegründeten afrikanischen Union (AU)
  4. Förderung von Frieden und Stabilität in Ländern wie Sierra Leone, Äthiopien/Eritrea, Sudan, der Demokratischen Republik Kongo (DRC), den Komoren, Côte d’Ivoire und Burundi
  5. Förderung der Interessen der Entwicklungsländer hinsichtlich Bekämpfung der Armut, Schuldenerlass sowie die Demokratisierung von internationalen Beziehungen im Austausch auf hohem Niveau mit Industriestaaten durch die Arbeit im G20 des Internationalen Währungsfonds (IMF), Diskussionen mit der Gruppe von acht Industriestaaten (G8) bei deren Gipfeln und anderen Foren.
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